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An die Schweizer Männer…

von Ava-Sophie | Apr. 17, 2026 | Reflexionen | 0 Kommentare

Meine lieben Schweizer Männer, ich habe ein Hühnchen mit Euch zu rupfen. Ausgenommen vom Rupfen sind selbstverständlich die wenigen Schweizer, die mich bis jetzt gebucht haben. Diese Herren sollen sich natürlich nicht angesprochen fühlen! 

Vor ein paar Tagen hat mich eine Escort Dame aus Österreich kontaktiert, mit der ich bereits in Wien Kontakt hatte. Sie schrieb mir, dass sie gerade in Zürich ist, eigentlich eine Woche bleiben wollte und nun aber bereits an Tag 3 wieder abreisen wird, da sie hier keine Anfragen hat und völlig umsonst Geld für ihr Hotelzimmer bezahlt. Im Zuge unserer Unterhaltung über die darauffolgenden Tage schrieb sie mir, dass sie auch mit anderen Escorts gesprochen hat und: "Die sind alle nicht begeistert von der Schweiz und keine will nochmal hin". 

Ich selbst bin nun seit über einem Jahr in der Schweiz und habe einen finanziellen Verlust im niedrigen sechsstelligen Bereich erlitten. Nein, dies ist leider keine Übertreibung. Ich traue mich gar nicht meine Monatsmiete zu nennen, da sich jeder Österreicher oder Deutsche ungläubig an den Kopf fassen würde (in Wien würde man dafür jedenfalls in allerbester Lage ein kleines Palästchen bekommen). Es gab bisher nur zwei Monate (!!), in denen meine Einnahmen wenigstens meine Monatsmiete und Krankenversicherung decken konnten. Wenn sich meine Buchungslage bis Ende des Jahres nicht bessert, werde ich ebenfalls wieder wegziehen, da meine finanziellen Ressourcen leider endlich sind. 

Ich hatte es natürlich in Erwägung gezogen einfach nicht der Typ für Schweizer Männer zu sein und dachte: "Womöglich bin ich den Schweizern zu gross, womöglich sind meine Brüste für die Schweizer zu klein, womöglich wollen Schweizer nur Frauen unter 30 Jahren treffen,…." Da aber die Kollegin, die mir schrieb, ein ganz anderer Typ ist (Mitte 20, kleiner als ich, weiblich gebaut, grosse Brüste), liegt es wohl an den Männern hier, die absolut kein Interesse an high-class Escort haben. 

Ich habe in der Schweiz im Durchschnitt 1-2 Dates pro Monat. Hätte ich hier nicht gleich zu Beginn einen Herren getroffen, der mich seitdem monatlich für 2 Stunden bucht, wären ein paar Monate sogar ganz ohne Date verstrichen. Man könnte sagen, ich mache hier sehr kostspielige Ferien (an die Österreicher und Deutschen: Schweizer sagen nicht "Urlaub", sondern "Ferien"). In Wien hatte ich jede Woche ein paar Dates, und die Herren mussten nicht selten zwei Wochen im Voraus anfragen, da ich an manchen Tagen natürlich auch anderweitig verplant war.

Besonders mein Sex Coaching erfreute sich in Wien grosser Beliebtheit, wobei die Herren dafür sogar oft aus anderen Bundesländern angereist kamen und teilweise Wegzeiten von ein paar Stunden auf sich genommen haben. Ein Mann kam dafür sogar extra von Tirol nach Wien. Manchmal hatte ich in einer einzigen Woche 2-3 Coachings. In der Schweiz hatte ich bis jetzt ein einziges Sex Coaching, und dieses fand gleich nach meinem Umzug mit einem Österreicher statt, der hier auf Kurzurlaub war und noch meine Wiener Website kannte.

Ich frage mich, wie es sein kann, dass man(n) in einem Land, in dem Qualität so gross geschrieben wird, im Bereich der erotischen Begegnungen absolut keinen Wert auf ebendiese legt. Auf den grossen Inserate-Plattformen hier sehe ich Angebote von Quickies für 40 und 50 Franken. Ich lese die primitivsten Texte, die ja deshalb so primitiv verfasst werden, weil es wohl die Männer hier anspricht. Jeder Mensch mit Niveau würde sich davon abgestossen fühlen.

Meine Frage an diese Männer ist: Habt Ihr denn überhaupt keine Selbstachtung und Würde? Und ja, einem Mann, der einfach nur möglichst billig seinen Penis in ein menschliches Loch stecken will (um etwas anderes geht es diesen ekelhaften Primitivlingen ja nicht bei ihren Quickies), fehlt es definitiv an beidem. Da ist der Ausdruck "Drecksgesindel" ja noch ein Kompliment. Als solches hatte ich mal einen Grossteil der Wiener Männer bezeichnet. 

Wenn man sich die Inserate auf den grossen Plattformen mit der primitiven Wortwahl und den äusserst niedrigen Preisen ansieht, könnte man meinen man befindet sich hier in einem der ärmsten Gebiete Osteuropas. In der Schweiz beträgt das Medianeinkommen allerdings CHF 7024. Das ist von den ärmsten Gebieten Osteuropas sehr weit entfernt. Trotzdem scheinen viele Männer hier die Ausgeburt der Armseligkeit zu sein, ansonsten gäbe es nicht all diese Billigprostitution. Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage.

Ich bin schockiert, angewidert und enttäuscht. Natürlich könnte ich mich in meiner Selbstpräsentation auch einer primitiven Wortwahl bedienen und billige Quickies anbieten, allerdings habe ich - im Gegensatz zum Grossteil der Männer hier - tatsächlich Selbstachtung und Würde. Man kann sich gerne ein Scheibchen davon abschneiden, denn offenkundig hat man dies sehr nötig, und ich habe mehr als genug davon. 

Obwohl dieser finanzielle Verlust im niedrigen sechsstelligen Bereich für mich keinesfalls wenig Geld ist, nehme ich lieber diesen in Kauf anstatt mit Primitivlingen zu verkehren. Sollte sich die Situation nicht bessern, ziehe ich lieber nächstes Jahr wieder um und beende die kostspieligen Ferien nach zwei Jahren, obwohl ich die Schweiz als Land tatsächlich ungemein schätze. Was ich allerdings nicht schätze, sind niveaulose, stillose und geizige Primitivlinge. Armut schätze ich ebenso nicht.

Mir ist durchaus klar, dass all diese Primitivlinge nicht mal meinen Blog lesen, weil sie mit ihrem verkümmerten Hirn nicht weiter als "ficki ficki, blasi blasi" denken können. Es ist mir aber dennoch ein Anliegen dies zu schreiben, da ich eine Freundin direkter und ehrlicher Worte bin. Die Schweizer Männer sollten sich darauf besinnen, in welchem Land sie eigentlich leben und sich entsprechend verhalten. Dass man sein eigenes Land so dermassen schlecht repräsentiert, ist äusserst beschämend.

Da repräsentiere ich die Schweiz sogar als Ausländerin weitaus besser und würdevoller. So achte ich bei meinen Einkäufen auf Qualität und darauf Schweizer Kleinbetriebe zu unterstützen. Meinen grossen Wocheneinkauf für Lebensmittel tätige ich bei Farmy, wobei selbst Kleinigkeiten wie mein Ketchup von einem Familienbetrieb aus Stäfa stammen, meine Konfitüre von einem Bio-Bauernhof in Elfingen usw.. Wen oder was unterstützen denn die Schweizer Männer, wenn sie auf den grossen Plattformen Ausschau nach Billigsex halten? In vielen Fällen unterstützen sie Zwangsprostitution und sexuelle Ausbeutung wehrloser Frauen. Schweizerinnen sind auf diesen Plattformen ja fast gar nicht zu finden. Warum ist das wohl so? Darüber machen sich diese ignoranten Dummköpfe natürlich keine Gedanken, weil sie dafür weiter als "ficki ficki, blasi blasi" denken müssten, was offenkundig ihre Hirnleistung übersteigt.

Zudem dachte ich, dass Schweizer ein stolzes Volk seien. Männer, die zu ihrer sexuellen Befriedigung schamlos die Notlage von Frauen ausnutzen, die tatsächlich aus den ärmsten Gebieten Osteuropas kommen und hier für ein paar Franken sexuelle Dienste anbieten müssen, besitzen definitiv keinerlei Stolz. Ich weiss nicht, was diese Männer besitzen, es ist jedenfalls nichts Gutes. Sie lassen ihr eigenes Land - wohlgemerkt eines der reichsten und teuersten Länder der Welt - zu einem Moloch der Armuts- und Zwangsprostitution verkommen. Ich frage mich, warum die Politik hier nicht einschreitet, denn das ist wahrlich kein gutes Aushängeschild für die Schweiz.

Ich hatte dies bis jetzt nicht geschrieben, obwohl es mir schon länger auf der Zunge brennt, da ich in Erwägung zog es könnte einfach an meinem Typ liegen, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Nach dem Austausch mit meiner Kollegin, die optisch einem ganz anderen Typ entspricht, liegt es aber wohl an den Schweizer Männern, die high-class Escort in keiner Weise zu schätzen wissen. Man muss dafür ja auch nur einen Blick auf die grossen Inserate-Plattformen hier werfen, bei dem mich persönlich das Grauen überkommt.

Als ich noch in Österreich war, habe ich meinen Kunden jahrelang von der Schweiz vorgeschwärmt. Ich hatte mich ja während meiner langen Sommeraufenthalte im Engadin in dieses Land verliebt und wollte hier unbedingt mal leben. Ich habe immer gesagt, dass ich die Schweiz für ein viel besseres Land halte, hier alles qualitativ hochwertiger ist, ich habe die direkte Demokratie und die Eigenverantwortung des Volkes gelobt. Ich könnte es diesen Menschen nicht verdenken, wenn sie nach all den Lobeshymnen, die ich jahrelang auf dieses Land gesungen habe, beim Lesen dieses Blog-Eintrags einen Hauch der Schadenfreude empfinden. Ich finde die Schweiz als Land nach wie vor toll, aber den hiesigen Männern scheint völlig der Sinn für niveauvollen Escort Service zu fehlen. Was lernt man daraus? Immer sind es Männer, die einem etwas vermiesen 🤷‍♀️.

Ich möchte nochmals betonen, dass sich die wenigen Schweizer, die ich bis jetzt getroffen habe, natürlich nicht angesprochen fühlen sollen. Ihr zählt zu den - anscheinend sehr wenigen - Männern dieses Landes, die Stolz, Stil, Niveau, Selbstachtung und Würde besitzen. Ihr repräsentiert Euer tolles Land entsprechend! Die Primitivlinge hingegen sollten sich in Grund und Boden schämen. Dies werden sie aber wohl nicht tun, da sie sogar zu primitiv sind, um das Gefühl der Scham empfinden zu können.

P.S.: Da ich weiss, dass auch einige Österreicher meinen Blog lesen, hier noch der Link zur Website meiner Kollegin aus Wien: https://www.palomanoire.com . Sie würde sich über nette Anfragen sehr freuen!

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